Symbol & Mythos

Text aus dem biographischen Werkbuch und Ausstellungen von Barbara Streiff.

Symbole fokussiert auf jene, die in allen Kulturen, Religionen und über alle Zeit vorzufinden sind, fand ich in der Natur.

Schwebende Skulptur mit Schale, in Kupfer eingebrannt die völkerverbindenden Symbole.

Symbole, gefunden in der Natur

Auf dem Weg von meiner Kindheit bis zum heutigen Tag, all dem Sein in der Natur sowie auf Reisen in verschiedene Länder und Kulturen, fand ich zehn archaische Zeichen, die Kulturen und Religionen über alle Zeiten hinweg vereinen. Sie stellen als einfache, reduzierte Symbole „primae geometrie» dar – die Gesetzmäßigkeit der Natur, das Alles-Verbindende. Die Form und Erscheinung dieser Zeichen können die Menschen im Alltag sehen, wahrnehmen und erleben. In der Urzeit wurden diese Zeichen, die das essentielle Leben symbolisieren, in Höhlen und an Fels gemeißelt oder gemalt, im Urwald bei den Eingeborenen in die Erde oder mit Naturmaterial in alltägliche Gegenstände geflochten, bei den Ahnen, auf Inseln im Sand am Meer und bei Nomaden in Textilien verwoben, sowie in Städten wie New York an die Wand gesprüht. Überall auf der Welt werden diese Zeichen verstanden und haben als archaische Ursymbole nahezu die gleiche Bedeutung.

Mathematische Philosophie

Philosophische Hintergründe sind die mathematische Definition und die Reduktion auf die Urzeichen, benannt „Aion», die Gesetzmäßigkeiten der Natur darstellen. Die Symbole der „primae geometrie» finden sich bereits bei den griechischen Philosophen. Diese Erkenntnis der Zusammenhänge, der alles verbindenden Zeichen ist wie eine Sprache, die Türen zu verschiedenen Kulturen öffnet. Die Achtung und der Respekt vor den verschiedensten Lebensarten wecken das Interesse, sich einander in einem Prozess zu nähern und mit anderen Kulturen in Berührung zu kommen. Die Installationen finden im Dialog mit dem Ort, den Menschen, der Geschichte und dem alltäglichen Geschehen statt.

Ausstellungen in Zypern mit Kupfer «Cypro» Skulpturen und «Aion-primea geometrie» die philosophie Platons.

NY-ARTS «Barbara Streiffs ursprüngliche Geometriekunst spiegelt nicht nur die tiefe Verschmelzung von Natur und menschlichen Kulturen weltweit wider, sondern jedes Stück symbolisiert auch ihre persönliche Interessen.»

Metallplastiken, Malerei, Performance, Interaktive Installationen und Digitale Kunst.

Skulptur Schriftrolle Symbolum

Spiralskulptur mit der Zeichenschrift von archaischen Symbolen, als Hommage an die Natur. Die Spirale ist am Ursprung mit der Erde verbunden und wächst vorne erhöht dem Licht entgegenen. Inspiriert von den alten Schriftrollen, welche auf Papyrus oder geschöpftem Papier in all den alten Kulturen Asiens, Europas und Arabiens zu finden sind, gestaltete ich diese Spiralskulptur. Archaische Symbole, Urzeichen der Natur sind eingebrannt zu einem Gebet an die Elemente dieser Erde. Eine Hommage an die Natur. All diese Zeichen finden wir beim Beobachten des Wassers, Feuers, der Luft, im Kosmos, dem Wachstum der Pflanzen und alle Tage auf unseren Wegen. Hildegard van Binnen, die grosse Heilerin aus dem 11. Jahrhundert in Europa, welche mit dem Wissen von den Pflanzen und der Natur arbeitete, sagte: „die Engel fliegen in der Spirale und der Teufel nur geradeaus.» Die Spiralskulptur entstanden in einem alchemistischen Prozess, soll mit den mit Feuer eingebrannten Symbolen für uns mit der Natur sprechen. Sie mit aller Geduld anfragen, ob sie uns die Kraft und das Wissen ihrer Elemente zur Verfügung stellt.

Interaktive Installationen im öffentlichen Raum, die das Publikum zum Kunsterlebnis einladen.

Maxfrisch-Kunstbad Zürich/ Installation Metallplastiken und Videokunst

Video-Art Installation zur Mythologie in der KULT-Galerie Maxfrisch-Kunstbad. Veranstaltung stattgefunden während der Ausstellung vom 2024-2025/

«Kunst im Dialog rund um die Welt». Ein farbiges Licht- Schattenspiel lädt zu einem Kunsterlebnis ein. Rauminstallation mit Metallplastiken bestrahlt mit einer Projektion von Video Art zu den völkerverbindenden Symbolen. Die Plastiken sind an der Wand, auf Stäben hängend und am Boden installiert. Der in Stahl eingebrannte Mythos, durchbricht in symbolischer Sprache den Schatten der Materie und erscheint im Licht. Die Projektion verursacht ein farbiges Lichtspiel, welches die Besucher*Innen beim Betreten des Raumes einlädt, ein Teil des Werkes zu werden.

Wurzeln im Glarnerland

Ich verbrachte meine Kindheit in den Schweizer Alpen, im Glarnerland. Einer über 250 Jahre alten Familientradition des Schmiedehandwerks bis zur ingineurskunst mit Metall entstammend, lernte ich früh die traditionellen Kunsttechniken.

1998, entstand mein erstes Werk in Metall. Eine spiralförmige Laterne, inspiriert von der Sage des heiligen Fridolins, der das Christentum in’s Alpental brachte.

Mythen & Sagen des Alpentals

Das Glarnerland ist ein sagenhaftes und mystisches Tal. Naturereignisse, verschiedene Glaubensformen und Kulturen, sowie der Alltag der Bevölkerung inspirierte zu eigentümlichen Erzählungen. Auf ihrer Suche hat Barbara Streiff die Spuren dieser Phänomene vor Ort festgehalten. Skizzen, Digital Art und Videos der Glarner Künstlerin zeugen von deren Vielfalt. Eine Installation mit Metallplastiken führt durchs Tal. In Stahl eingebrannte Symbole, verbinden die Kulturen, über alle Zeit.

Link zum Kunstprojekt im Glarnerland

Mythen & Sagen des Glarnerlandes

Seitdem sind viele Gestaltungen zu den Sagen der Alpenwelt entstanden. Ich werde anhand der Thematik und originellen Technik weltweit zu Ausstellungen eingeladen.

Im Dialog mit universeller Mythologie stehen völkerverbindende Zeichen für Achtung und Respekt vor vielfältigen Kulturen.

Die Zeichen – „Aion – primae geometrie» zeigen die Gesetzmäßigkeiten der Natur, das Verbindende für alle Menschen sichtbar im Alltag.

Barbara Streiff c/ Copyright Pro Litteris